Filmperlentaucher

Neuer Kurzfilm stellt den Rosengarten in den Mittelpunkt

„Träumereien im Rosengarten“ ist der Titel eines neuen Kurzfilms, in dessen Mittelpunkt der Forster Rosengarten steht und der Lust auf einen Besuch machen und hoffentlich zahlreiche neue Besucher in den Park locken soll.

Die Idee zu dem Projekt hatte Gundolf Fiehler. Als Gästeführer ist er für die Stadt Forst (Lausitz) viel im Rosengarten unterwegs. Im Mai des vergangenen Jahres nahm seine Idee erste Gestalt an. „Ich wollte schon immer mal ein Video drehen, in dem der Rosengarten im Vordergrund steht.“, sagt Gundolf Fiehler. Zuvor hatte er an dem Film über die „Scharze Jule“ mitgewirkt. „Das war eigentlich der Auslöser, ein neues publikumswirksames Projekt zu starten.“
Bei einer Gästeführerschulung lernte er Marco Wentworth aus Spremberg kennen. Der hatte bis dahin schon einige Filme für den Spremberger Tourismusbereich gedreht und war von Fiehlers Idee begeistert. Quasi über Nacht hatte er das passende Manuskript zu dem Filmprojekt entwickelt. Mit weiteren Partnern, die Gundolf Fiehler bereits vom „Jule“-Projekt kannte, wurde das neue Film-Abenteuer in Angriff genommen.

Gundolf Fiehler an seinem Schnittplatz

Inhaltlich sollte es kein reines Imagevideo mit der Anreihung von Sehenswürdigkeiten werden. Stattdessen sollte sich eine kleine Rosenfee auf Erkundungsreise durch den Rosengarten begeben und dabei den Zuschauer mitnehmen. Von Anfang an war allen Beteiligten klar, daß mit der Rosenfee keine zur Rosenkönigin konkurrierende Symbolfigur für den Rosengarten erschaffen werden soll. „Lediglich aus dramaturgischen Gründen für die Handlung des Films haben wir eine Rosenfee erfunden, die sich wie ein roter Faden durch den Film und den Park windet!“, beruhigt Gundolf Fiehler. Im Film gibt es dennoch ein Zusammentreffen von Rosenfee- und Rosenkönigin. Weitere Gastauftritte im Film haben die Künstlerin Ingrid Ebert, die auf ihrer Drehorgel den „Rosengartenwalzer“ spielt, sowie Schlagersängerin Michelle Bönisch. Auch die Arbeit der vielen fleißigen Gärtner des Rosengartens will der Film würdigen.

Rosenkönigin Laura I. und „Rosenfee“ Rosalie

Die Rolle der Rosenfee übernahm die damals zehnjährige Helena Hubrich, die bereits am Cottbuser piccolo-Theater erste Schauspielerfahrung sammeln konnte. Für „Träumereien im Rosengarten“ stand sie allerdings das erste Mal vor einer Filmkamera. „Die Dreharbeiten haben mir großen Spaß gemacht, ich habe viele neue Leute kennengelernt. Nur daß sich das Projekt so lange hingezogen hat, war weniger schön.“

Grund für die Verzögerung waren zunächst Unzuverlässigkeiten eines auswärtigen Tonstudios, das den Ton ordentlich abmischen sollte. Auch war es nicht immer einfach, alle Termine der Beteiligten unter einen Hut zu bekommen. Und hatte man schließlich alle zusammen, spielte das Wetter häufig nicht mit. Zuletzt sorgte Corona für eine mehrmonatige Unterbrechung der Dreharbeiten.

Mit einiger Verspätung konnte Gundolf Fiehlers Filmprojekt nun endlich abgeschlossen werden und wird demnächst u.a auch auf der Internet-Präsenz der Stadt veröffentlicht. „Mein Dank geht an den Förderverein des Ostdeutschen Rosengartens sowie an die Stadt Forst (Lausitz), die das Projekt begleitet und mit Fördermitteln unterstützt haben!“ Nun hofft Gundolf Fiehler, daß Betrachter des Films neugierig werden und Lust bekommen, wieder einmal den Ostdeutschen Rosengarten zu besuchen.

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